
Theatrales Tribunal
Leitung und Moderation: Michael Reissenberger, SWR Karlsruhe, Ressortleiter Recht und Rechtspolitik
Sonntag, 10.7., 11:30 - 13:00
Badisches Staatstheater
Eintritt frei
„Theatrale Tribunale“ sind nachgestellte Prozesse spektakulärer Rechtsfälle, die in der Öffentlichkeit sehr kontrovers und intensiv diskutiert werden. Eine hochkarätige Besetzung aus Staatsanwälten, Verteidigern und Richtern „verhandeln“ gemeinsam mit Theatermachern die Fälle neu. Und die Stimme des Volkes, das Tribunal, entscheidet. Zum einen geht es um die „Kollateralschäden“ in Afghanistan: „Freiheit am Hindukusch? Todsicher!“ (3.7.), zum anderen um die kleinen Unregelmäßigkeiten
am Arbeitsplatz, die zur Entlassung führen können und damit zur existenziellen Bedrohung werden: „Bagatelle? Lebenslang!“ (10.7.). Entspricht das gesprochene Recht dem Gerechtigkeitsempfinden des Volkes? Wie radikal urteilt das Volk?
Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Karlsruhe
„Freiheit am Hindukusch? Todsicher!“ am 3.7. auf Probebühne 1
„Bagatelle? Lebenslang!“ am 10.7. auf Probebühne 1
Einlasskarten sind an der Theaterkasse erhältlich.
Mit: Richter: Christoph Schmitz-Scholemann, Richter am Bundesarbeitsgericht, Erfurt; Klägerin: Annika Martens, Badisches Staatstheater Karlsruhe; Rechtsanwalt der Klägerin: Ulrich Fischer, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Frankfurt; Beklagter Filialleiter: N. N.; Rechtsanwältin des Beklagten: Dr. Kara Preedy, LL. M., lic. dr., Anwältin bei Pusch Wahlig Legal, Berlin
Konzept: Michael Reissenberger, Südwestrundfunk Karlsruhe, Ressortleiter Recht und Rechtspolitik mit der künstlerischen Leitung der BWTT 2011

Freitag, 1.7., 15:00
Stadtraum Karlsruhe
Eintritt frei
Von Helsinki bis Hongkong, von Kanada bis Korea entwickelt sich eine einzigartige Bürgerbewegung: Menschen finden zusammen und singen im Chor über alles, was sie stört. Nun hat auch Karlsruhe seinen eigenen Beschwerdechor. Seit September 2010 gingen in der „Beschwerdestelle“ Klagen über Großbauprojekte, Einzelzimmerzuschlag, ungerechte Politikentscheidungen und merkwürdige Ampelschaltungen ein. Der Karlsruher Jazzkomponist Wolfgang Klockewitz hat diese Beschwerden vertont, drei Chöre singen am 1.7. ab 15.00 an verschiedenen Orten in der Innenstadt über die Ungerechtigkeiten dieser Welt – lassen Sie sich überraschen! Das Konzept des Beschwerdechores wurde von den finnischen Künstlern Tellervo Kalleinen und Oliver Kochta-Kalleinen entwickelt, das die Energie, die in die alltäglichen Klagen gesteckt werden, in Kunst umwandelt.
Der Beschwerdechor auf Youtube
Mit: Jazzchor Ettlingen e.V., JAZZiKA, Jazzchor in Karlsruhe e.V., Cantus Juvenum
Komposition: Wolfgang Klockewitz
Text: Karlsruher Bürgerinnen und Bürger, zusammengestellt von Sonja Druyen, Wolfgang Klockewitz und Tilman Neuffer
Am 10. Juli treffen sich in der INSEL zahlreiche Jugendclubs der Baden- Württembergischen Kinder- und Jugendtheater und des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Die professionelle Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen, die an vielen Häusern fest etabliert ist, bekommt damit innerhalb der XX. Baden-Württembergischen Theatertage 2011 erstmals eine eigene Plattform.
120 Jugendliche aus Bruchsal, Esslingen, Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim, Tübingen-Reutlingen und Baden-Baden kommen zusammen, um ihre Erfahrungen mit der Theaterarbeit auszutauschen. Sie zeigen sich gegenseitig Ausschnitte aus ihren aktuellen Produktionen und setzen sich in fachlichen Diskussionen mit der Jugendclubarbeit auseinander.
Interpretationen bekannter Stoffe, choreografisches Theater, Eigenproduktionen und Improvisationstheater lassen die künstlerische Bandbreite erahnen. Die künstlerische Kraft der nächsten Generation und die theaterpädagogischen Impulse der Spielclubarbeit bekommen ihren Raum in der Insel.

Podiumsdiskussion zum Urheberrecht
Leitung: Prof. Dr. Thomas Dreier, Institut für Informations- und Wirtschaftsrecht am KIT
Sonntag, 10.7., 11:00 - 12:15
ZKM_Medientheater
Eintritt frei
Copy, Cut & Paste: In Zeiten des Internets ist jeder Nutzer des Kultur- und Medienangebots nicht nur Konsument, sondern er kann auch selbst Inhalte schaffen – Stichwort „user-generated content“. Ist damit jeder Nutzer zugleich ein Künstler? Oder gar ein Plagiator? Was bedeutet das für die Qualität von Kunst und den traditionellen Kunstbetrieb? Wie definieren sich professionelle Künstler und wie können sie sich gegen Plagiat und Ideenklau schüzen? Ist das „paste“ tatsächlich ein süßes Heilsversprechen oder führt es nur zu einer schwer bekömmlichen „Paste“? Dieses Thema wird im Rahmen einer Podiumsdiskussion aus unterschiedlichen Disziplinen beleuchtet.
Mit: Prof. Peter Weibel, ZKM | Zentrum für Kunst- und Medientechnologie; Hans-Jürgen Drescher, Suhrkamp Verlag; Constanze Kurz, Chaos Computer Club, CCC; Kirsten Reese, Komponistin und Klangkünstlerin; Prof. Dr. Thomas Dreier, Karlsruher Institut für Technologie, KIT. Es moderiert Karl-Dieter Möller, Fernsehjournalist
Konzept: Prof. Dr. Thomas Dreier mit der künstlerischen Leitung der XX. Baden-Württembergischen Theatertage 2011

Livesendung des Deutschlandradios Kultur
Samstag, 2.7., 14:30 - 16:00
Badisches Staatstheater
Eintritt frei
Seit 15 Jahren wird jeden Samstag um 15.05 bei Deutschlandradio Kultur die Sendung „Deutschlandrundfahrt“ ausgestrahlt. Diese präsentiert dem Hörfunkpublikum Besonderheiten deutscher Städte und Regionen. Anlässlich der Theatertage wird die Deutschlandrundfahrt eine Live-Sendung mit Interviews der Organisatoren und Künstler rund um das Theaterleben dieses Landes übertragen. Wir dürfen hiermit alle Interessierten herzlich dazu einladen!
Probebühne 1
Einlasskarten an der Theaterkasse
Am zweiten Samstag der Theatertage legt im „zweiten“ Festivalzentrum, der Nancyhalle, der Freiburger DJ bellevue auf.

Freitag, 1.7., 17:00
Badisches Staatstheater
Eintritt frei
Mit einem Festakt werden die XX. Baden-Württembergischen Theatertage im Mittleren Foyer mit Vertretern des Deutschen Bühnenvereins, des Landesverbandes Baden-Württemberg, des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe eröffnet.
Im Anschluss spielt ab 19.00 Uhr das Lukas Moriz-Trio, bestehen aus Lukas Moriz – Piano, Tilman Oberbeck – Kontrabass und David Lohner – Schlagzeug. Diese Band hat es sich zur Aufgabe gemacht, die traditionellen Elemente des Klaviertrios mit denen des modernen Jazz zu mischen. Zum Repertoire gehören sowohl Titel von der Legende Oscar Peterson als auch der „aktuelle“ Jazz von z.B. Chick Corea.
Fola Dada: vocals
Kosho: guitar
Frank Spaniol: bassclarinet
Bartmes: hammond b3
Sebastian Merk: drums
Hammondorganist und Nujazz-Pionier Jo Bartmes (De-Phazz, Jon Sass Sassified) hat mit der Sängerin Fola Dada Hattler, Dada), Bassklarinettist Frank Spaniol DePhazz, Spaniol4), Söhne Mannheims-Gitarrist Kosho und dem Schlagzeuger Sebastian Merk (Johannes Enders Trio, Till Brönner) eine Band zusammengestellt, die auf charmante Weise Jazz mit Minimal, Soul und Indierock-Elementen verquickt.
„Bartmes reißt mit seinen Mitstreitern genüsslich wie abenteuerlich die Grenzzäune zwischen freiem Ausdruck, Clubtauglichkeit und Progressivität nieder.“ schreibt die Frankfurter Rundschau und das Jazz Podium meint über Bartmes „Seine schnörkellosen, vielschichtigen und eigenwilligen Ideen heben sich wohltuend vom Mainstreambrei ab“.
Und das Ganze umsonst und draußen auf dem Theatervorplatz!

Theatrales Tribunal
Leitung und Moderation: Michael Reissenberger, SWR Karlsruhe, Ressortleiter Recht und Rechtspolitik
Sonntag, 3.7., 11:30 - 13:00
Badisches Staatstheater
Eintritt frei
„Theatrale Tribunale“ sind nachgestellte Prozesse spektakulärer Rechtsfälle, die in der Öffentlichkeit sehr kontrovers und intensiv diskutiert werden. Eine hochkarätige Besetzung aus Staatsanwälten, Verteidigern und Richtern „verhandeln“ gemeinsam mit Theatermachern die Fälle neu. Und die Stimme des Volkes, das Tribunal, entscheidet.Zum einen geht es um die „Kollateralschäden“ in Afghanistan: „Freiheit am Hindukusch? Todsicher!“ (3.7.), zum anderen um die kleinen Unregelmäßigkeiten
am Arbeitsplatz, die zur Entlassung führen können und damit zur existenziellen Bedrohung werden: „Bagatelle? Lebenslang!“ (10.7.). Entspricht das gesprochene Recht dem Gerechtigkeitsempfinden des Volkes? Wie radikal urteilt das Volk?
Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Karlsruhe
„Freiheit am Hindukusch? Todsicher!“ am 3.7. auf Probebühne 1
„Bagatelle? Lebenslang!“ am 10.7. auf Probebühne 1
Einlasskarten sind an der Theaterkasse erhältlich.
Mit: Richter: Prof. Dr. jur. Kai Ambos, Professur für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsvergleichung und internationales Strafrecht, Georg-August-Universität Göttingen, Richter am Landgericht Göttingen; Staatsanwalt: Dr. Torben Asmus, Göttingen; Strafverteidiger des Oberst:: Dr. Stefan Kirsch, Fachanwalt für Strafrecht bei Hamm und Partner, Frankfurt; Angeklagter Oberst der Bundeswehr: Andreas von Studnitz, Intendant Theater Ulm; Zeuge: N. N.
Konzept: Michael Reissenberger, Südwestrundfunk Karlsruhe, Ressortleiter Recht und Rechtspolitik mit der künstlerischen Leitung der BWTT 2011

Ein Stadtraumprojekt
Badisches Staatstheater Karlsruhe
Sonntag, 3.7., 19:00
Treffpunkt Schwarzwaldhalle
Eintritt frei
Eine Produktion des Badischen Staatstheaters Karlsruhe
GERECHTIGKEIT: Der Begriff der G. bezeichnet einen idealen Zustand des sozialen Miteinanders, in dem es einen angemessenen, unparteilichen und einforderbaren Ausgleich der Interessen und der Verteilung von Gütern und Chancen zwischen den beteiligten Personen oder Gruppen gibt. Gerechtigkeit ist ein zentrales Thema bei der Suche nach moralischen und rechtlichen Maßstäben und für die Bewertung sozialer Verhältnisse. In Theorie und Praxis hat der Begriff der Gerechtigkeit je nach sozialer Perspektive unterschiedliche Ausprägungen. Er ist oftmals umstritten.
UNGERECHTIGKEIT ist eine Verletzung der Gerechtigkeit. Zur Ungerechtigkeit gehört auch die Unterlassung einer pflichtgemäßen Handlung. Willkür ist einer der Hauptgründe für Ungerechtigkeit, weil durch sie das Prinzip der Unparteilichkeit durchbrochen wird. Empfundene Ungerechtigkeit ist ein wesentliches Motiv für die Forderung, Gerechtigkeit herzustellen. Die Bedeutung des Begriffs hängt daher von der Perspektive ab, je nachdem, ob Gerechtigkeit aus religiöser, philosophischer oder ideologischer Sicht betrachtet oder durch ein Opfer, einen Täter oder einen Beobachter in Anspruch genommen wird.
(aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)
Mit der schwarzen Bahn unterwegs in Karlsruhe: Hans-Werner Kroesinger, der Berliner Spezialist für dokumentarisches Theater, begibt sich auf eine theatrale Feldforschung KA-downtown. Wie ist es um die historische und die aktuelle „Gerechtigkeitslage“ in der „Viel vor, viel dahinter“-Stadt Karlsruhe bestellt, wo sind sie verborgen? Was empfinden Karlsruher BürgerInnen als gerecht bzw. ungerecht?
Anfangsort der Expedition in den Karlsruher Rechtsdschungel ist die Schwarzwaldhalle. Als Leitfaden sind unter anderem Franz Kafkas Text „Vor dem Gesetz“ im Gepäck, werden Meinungen und ansichten von Stadtbewohnern, Rechts- und Alltagsexperten zu Rage gezogen und ungewöhnliche Perspektiven auf die „Stadt der Gerechten“ aufgezeigt. Kernstück der theatralen Reise ist die Fahrt in der „Schwarzen Bahn“, ein wunderbarer Ort, um „(Un)Gerechtigkeit“ zu erfahren. Lassen Sie sich überraschen! Begleitet und geführt werden Sie von den SchauspieleriInnen, die Sie nach ca. 2 Stunden im Rheinhafen entlassen werden.
Sichern Sie sich rechtzeitig ein (kostenlose!) Karte, da die Platzanzahl beschränkt ist.
Hans-Werner Kroesinger beschäftigt sich in seinen bisherigen Projekten
u. a. in Stuttgart, Hannover und Berlin, in denen er historische Originaltexte
mit aktuellen und literarischen Texten montiert, u.a. mit dem Phänomen
„Hunger“, dem Krieg im Kosovo und der Geschichte des Kolonialismus in
Afrika (Ruanda, Namibia).
Karlsruhe - Stadt der Gerechten. Ein Hörstück von Daniel Dorsch
Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt Karlsruhe.
Die Premiere ist bereits am 26.6., 17 Uhr,
weitere Termine: 29.6., 30.6., 3.7., 9.7., jeweils 19 Uhr
Mit: Hannes Fischer, Ursula Grossenbacher, Gunnar Schmidt, Farida
Shehada, Lajos Talamonti
Regie und Konzeption: Hans-Werner Kroesinger
Ausstattung: Barbara Kober
Musik: Daniel Dorsch
Dramaturgie: Tilman Neuffer;
Produktionsleitung: Galina Freund
Mitarbeit: Andrea Kröner, Esther Weickel

Ein Stadtraumprojekt
Badisches Staatstheater Karlsruhe
Samstag, 9.7., 19:00
Treffpunkt Schwarzwaldhalle
Eintritt frei
Eine Produktion des Badischen Staatstheaters Karlsruhe
GERECHTIGKEIT: Der Begriff der G. bezeichnet einen idealen Zustand des sozialen Miteinanders, in dem es einen angemessenen, unparteilichen und einforderbaren Ausgleich der Interessen und der Verteilung von Gütern und Chancen zwischen den beteiligten Personen oder Gruppen gibt. Gerechtigkeit ist ein zentrales Thema bei der Suche nach moralischen und rechtlichen Maßstäben und für die Bewertung sozialer Verhältnisse. In Theorie und Praxis hat der Begriff der Gerechtigkeit je nach sozialer Perspektive unterschiedliche Ausprägungen. Er ist oftmals umstritten.
UNGERECHTIGKEIT ist eine Verletzung der Gerechtigkeit. Zur Ungerechtigkeit gehört auch die Unterlassung einer pflichtgemäßen Handlung. Willkür ist einer der Hauptgründe für Ungerechtigkeit, weil durch sie das Prinzip der Unparteilichkeit durchbrochen wird. Empfundene Ungerechtigkeit ist ein wesentliches Motiv für die Forderung, Gerechtigkeit herzustellen. Die Bedeutung des Begriffs hängt daher von der Perspektive ab, je nachdem, ob Gerechtigkeit aus religiöser, philosophischer oder ideologischer Sicht betrachtet oder durch ein Opfer, einen Täter oder einen Beobachter in Anspruch genommen wird.
(aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)
Mit der schwarzen Bahn unterwegs in Karlsruhe: Hans-Werner Kroesinger, der Berliner Spezialist für dokumentarisches Theater, begibt sich auf eine theatrale Feldforschung KA-downtown. Wie ist es um diehistorische und die aktuelle „Gerechtigkeitslage“ in der „Viel vor, viel dahinter“-Stadt Karlsruhe bestellt, wo sind sie verborgen? Was empfinden Karlsruher BürgerInnen als gerecht bzw. ungerecht?
Anfangsort der Expedition in den Karlsruher Rechtsdschungel ist die Schwarzwaldhalle. Als Leitfaden sind unter anderem Franz Kafkas Text „Vor dem Gesetz“ im Gepäck, werden Meinungen und ansichten von Stadtbewohnern, Rechts- und Alltagsexperten zu Rage gezogen und ungewöhnliche Perspektiven auf die „Stadt der Gerechten“ aufgezeigt. Kernstück der theatralen Reise ist die Fahrt in der „Schwarzen Bahn“, ein wunderbarer Ort, um „(Un)Gerechtigkeit“ zu erfahren. Lassen Sie sich überraschen! Begleitet und geführt werden Sie von den SchauspieleriInnen, die Sie nach ca. 2 Stunden im Rheinhafen entlassen werden.
Sichern Sie sich rechtzeitig ein (kostenlose!) Karte, da die Platzanzahl beschränkt ist.
Hans-Werner Kroesinger beschäftigt sich in seinen bisherigen Projekten
u. a. in Stuttgart, Hannover und Berlin, in denen er historische Originaltexte
mit aktuellen und literarischen Texten montiert, u.a. mit dem Phänomen
„Hunger“, dem Krieg im Kosovo und der Geschichte des Kolonialismus in
Afrika (Ruanda, Namibia).
Karlsruhe - Stadt der Gerechten. Ein Hörstück von Daniel Dorsch
Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt Karlsruhe.
Die Premiere ist bereits am 26.6., 17 Uhr,
weitere Termine: 29.6., 30.6., 3.7., 9.7., jeweils 19 Uhr
Mit: Hannes Fischer, Ursula Grossenbacher, Gunnar Schmidt, Farida
Shehada, Lajos Talamonti
Regie und Konzeption: Hans-Werner Kroesinger
Ausstattung: Barbara Kober
Musik: Daniel Dorsch
Dramaturgie: Tilman Neuffer;
Produktionsleitung: Galina Freund
Mitarbeit: Andrea Kröner, Esther Weickel

Vortrag: Ursula Grass, Leiterin der UNICEF AG / Iris Tschukewitsch, Kinderbüro Karlsruhe
Sonntag, 3.7., 11:00 - 12:30
Nancyhalle
Eintritt frei
Vor 21 Jahren wurde die UN-Kinderrechtskonvention von fast allen Ländern der Erde unterschrieben. Doch wer kennt die Kinderrechte und wie sieht es mit ihrer Umsetzung tatsächlich aus? Im bildunterstützten Vortrag wird über die Entstehung der UN-Kinderrechtskonvention berichtet, die wichtigsten Kinderrechte werden vorgestellt. Kinder haben das Recht auf Bildung, auf Gesundheit, auf Gleichheit, auf Spiel und Freizeit: werden diese Rechte wirklich eingehalten, auch hier in Deutschland? Freie Meinungsäußerung und Partizipation von Kindern – sind das Rechte auf dem Papier? Kinder sind durchaus in der Lage, sich für Recht und gegen Unrecht einzusetzen, sie haben eine Stimme. Wie das gelingen kann und wie Erwachsene sie dabei unterstützen können, wird im Vortrag vermittelt.
Vortrag: Ursula Grass, Leiterin der UNICEF AG und Iris Tschukewitsch, Kinderbüro Karlsruhe

ZEIGE DEINE WUNDE. IN MEMORIAM CHRISTOPH SCHLINGENSIEF
Junge WLB, Esslingen
Samstag, 2.7., 23:00
Badisches Staatstheater
Eintritt frei
Live und ungeschnitten: Jeden Tag um 23.00 Uhr stürmen Künstler die Bühne zu einer Late Night-Show.
Junge WLB, Esslingen
Zeige deine Wunde. In memoriam Christoph Schlingensief
Die Schauspieler Sabine Christiane Dotzer, Stela M. Katić und Tobias Strobel begeben sich auf eine Spurensuche, die Schlingensief auch als Autor, Theoretiker und Experimentator zwischen Inszeniertem und Realem porträtiert.
Die künstlerische Leitung hat Martina Duffner.

MEI MUTTER MAG MI NET
Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen (LTT)
Donnerstag, 7.7., 23:00
Zieglersaal
Eintritt frei
Live und ungeschnitten: Jeden Tag um 23.00 Uhr stürmen Künstler die Bühne zu einer Late Night-Show – am 7.7. findet die Late Night im Zieglersaal statt!
Landestheater Tübingen Reutlingen (LTT)
MEI MUTTER MAG MI NET
Volkslieder (zer)singen
LTT-Schauspielerin Silvia Pfändner und der Tübinger Musiker Thomas Maos interpretieren alte (deutsche) Volkslieder. Diese oft herzzerreißenden Lieder, fernab vom bierschunkelnden Schlager, „zersingen“ die beiden Musiker (was soviel wie aktualisieren heißt) – und hauchen ihnen mit Improvisationen und elektro-akustischen Klängen neues Leben ein.
„Mei Mutter mag mi net“ ist ein eigenwilliger Abend, der zeigt, dass diese alten Lieder und Texte nichts von ihrer Kraft und Gültigkeit verloren haben. Das Ausprobieren musikalisch-klanglicher Interpretation setzt sich dabei in ein spannendes Verhältnis zur vermeintlichen Eingängigkeit volkstümlicher Lieder wie eben „Mei Mutter mag mi net“, „Es ist ein Schnitter, der heißt Tod“, „Alle Weil kann mer net lustig sein“ oder „Da unten im Tale“.

WOYZECK UNPLUGGED
Badisches Staatstheater Karlsruhe
Sonntag, 10.7., 23:00
Badisches Staatstheater
Eintritt frei
„Großartig“, „fulminant“, „grandios“ - so die Kritiken über die Karlsruher Inszenierung des „Woyzeck“ von Robert Wilson, Tom Waits und Kathleen Brennan nach dem Stück von Georg Büchner. Seit der Premiere im Oktober 2009 läuft die Vorstellung vor fast immer ausverkauftem Haus und wird vom Publikum gefeiert. Zum Abschluss der Theatertage bietet das Ensemble auf der Late Night-Bühne im Mittleren Foyer ein besonderes musikalisches Erlebnis: Woyzeck unplugged. Ohne Bühne, ohne Kostüme, dafür Musik pur. Mitreißend und berührend, schräg und spektakulär!

BERLINER PUPPEN (Sie bringen den Tod) von Olaf Becker
Sonntag, 3.7., 23:00
Badisches Staatstheater
Eintritt frei
Live und ungeschnitten: Jeden Tag um 23.00 Uhr stürmen Künstler die Bühne zu einer Late Night-Show.
Badisches Staatstheater Karlsruhe
BERLINER PUPPEN (Sie bringen den Tod)
Wachhund Bello ist am verzweifeln, denn sein Herrchen hat sein Herz an eine mysteriöse Berlinerin verloren. Sie ist schön, charmant, humorvoll - und niemals zu erreichen. Anstatt die Verliebtheit von Bellos Besitzer zu erwidern, schenkt sie ihm eine kleine Puppe namens Zooni, die bei Hund und Halter einzieht und schon bald die Kontrolle in der Wohnung übernimmt. Was als fröhliche Schwärmerei beginnt, endet im brutalen Sumpf des Wahnsinns: die Freundschaft zwischen Mensch und Tier droht zu zerbrechen, alles wird grau, und sogar der Alltag hat sich schmollend verabschiedet. Sind die Berliner Puppen noch aufzuhalten? Kann Bello das Herz seines besten Freundes retten? Wie kommt die berühmte Madonna Ciccone nach Karlsruhe? Und was kann man eigentlich alles mit Botox anstellen?
Den Zuschauer erwartet eine äußerst dramatische Lesung!
BERLINER PUPPEN (Sie bringen den Tod) auf der Webseite von Olaf Becker
Mit Ursula Reiter, Georg Krause & Timo Tank
Text & Einrichtung: Olaf Becker.

Überraschungsprogramm Mitglieder der Kinder- und Jugendtheaterensembles
Dienstag, 5.7., 23:00
Badisches Staatstheater
Eintritt frei
Wer nach einem Theaterbesuch und der anschließenden Publikumsdiskussion erst so richtig auf den Geschmack gekommen ist, den müssen wir noch lange nicht nach Hause schicken: ab 23.00 präsentieren wir täglich eine „Late Night“, bei der die Künstler der Baden-Württembergischen Ensembles sich in einer ganz speziellen Weise darbieten: mit geliebten Gesangseinlagen, umwerfender Komik, skurriler Poetik… und so manchen Überraschungen.
Mit einem eigens für die Late Night zusammengestellten Programm treten an diesem Abend im Mittleren Foyer Mitglieder der Kinder- und Jugendtheaterensembles auf.

Das Hula-Mädchen-Trio: Timo Tank, Thomas Schrimm und Nina Wurman
Mittwoch, 6.7., 23:00
Badisches Staatstheater
Eintritt frei
Wer nach einem Theaterbesuch und der anschließenden Publikumsdiskussion erst so richtig auf den Geschmack gekommen ist, den müssen wir noch lange nicht nach Hause schicken: ab 23.00 präsentieren wir täglich eine „Late Night“, bei der die Künstler der Baden-Württembergischen Ensembles sich in einer ganz speziellen Weise darbieten: mit geliebten Gesangseinlagen, umwerfender Komik, skurriler Poetik… und so manchen Überraschungen.
Mit einem eigens für die Late Night zusammengestellten Programm treten an diesem Abend im Mittleren Foyer Ensemblemitglieder des Schauspiels des Badischen Staatstheaters Karlsruhe auf.

Programmänderung: ÜBERALL NUR NICHT HIER. Ein Liederabend
Freitag, 8.7., 23:00
Badisches Staatstheater
Eintritt frei
Wer nach einem Theaterbesuch und der anschließenden Publikumsdiskussion erst so richtig auf den Geschmack gekommen ist, den müssen wir noch lange nicht nach Hause schicken: ab 23.00 präsentieren wir täglich eine „Late Night“, bei der die Künstler der Baden-Württembergischen Ensembles sich in einer ganz speziellen Weise darbieten: mit geliebten Gesangseinlagen, umwerfender Komik, skurriler Poetik… und so manchen Überraschungen.
Mit dem Liederabend ÜBERALL NUR NICHT HIER treten an diesem Abend im Mittleren Foyer Schauspielstudierende aus Stuttgart auf.

EVELINE oder DAS VORSPRECHEN von Olaf Becker
Freitag, 1.7., 23:00
Badisches Staatstheater
Eintritt frei
Wer nach einem Theaterbesuch und der anschließenden Publikumsdiskussion erst so richtig auf den Geschmack gekommen ist, den müssen wir noch lange nicht nach Hause schicken: ab 23.00 präsentieren wir täglich eine „Late Night“. Und zur Eröffnung erwartet Sie
EVELINE oder DAS VORSPRECHEN
Dass eine falsche Notiz eine Kette von Ereignissen in Gang setzt, an deren Ende eine kleine Frau und ein großes Stück Streuselkuchen warten, hätte Olaf Becker sich bei seiner Bewerbung an einer Hannoveraner Schauspielschule wohl auch nicht träumen lassen - ebenso wenig, dass diese Erlebnisse zehn Jahre später den Auftakt zur Late Night Reihe der Theatertage Baden-Württembergs bilden würden. Skurrile Erinnerungen vereinen sich zu einem Live-Hörspiel voll Heiterkeit und jugendlicher Hybris. Herzlich willkommen im Nachtprogramm!
EVELINE oder DAS VORSPRECHEN auf der Webseite von Olaf Becker
„Bartmes reißt mit seinen Mitstreitern genüsslich wie abenteuerlich die Grenzzäune zwischen freiem Ausdruck, Clubtauglichkeit und Progressivität nieder.“ schreibt die Frankfurter Rundschau und das Jazz Podium meint über Bartmes „Seine schnörkellosen, vielschichtigen und eigenwilligen Ideen heben sich wohltuend vom Mainstreambrei ab“.
Und das Ganze umsonst und draußen auf dem Theatervorplatz!

Theatervorplatz
Badisches Staatstheater Karlsruhe
Samstag, 2.7., 19:00
Badisches Staatstheater
Eintritt frei
Die Musiker des LUKAS MORIZ TRIOS:
Lukas Moriz – Piano
Tilman Oberbeck – Kontrabass
David Lohner – Schlagzeug
Diese Band hat es sich zur Aufgabe gemacht, die traditionellen Elemente des Klaviertrios mit denen des modernen Jazz zu mischen. Zum Repertoire gehören sowohl Titel von der Legende Oscar Peterson als auch der „aktuelle“ Jazz von z.B. Chick Corea.
Im Anschluss an die Vorstellung "Big Money" wird dann ANNAGRAMM übernehmen, die Band von Anna-Magdalena Beetz und Chris Gross: Sie singt und schreibt Texte.
Er macht Beatz und schreibt Musik.
Sie spielt - Er spielt.
Sie Theater - Er Schlagzeug.
Sie spielt im Schauspielensemble des Badischen Staatstheaters.
Er spielt als Schlagzeuger sowohl mit eigenen Projekten als auch mit Künstlern
wie Stahlhofen (Söhne Mannheims), J-Luv (3P), Helmut Zerlett, Mousse T. uvm.
Zusammen als ANNAGRAMM treffen ihre Welten aufeinander.
Verträumt - fröhlich, süsssündend-melancholisch.
Frech und verspielt. Sanftwütig.
Ihre Texte kommen plötzlich, unerwartet, sie erzählen vom Sonnen- und
Wolkenland ihrer Gefühle. Dazu Musik, energiegeladen und fruchtig.
Songs entstehen, die gehört werden wollen.
Mit: Anna-Magdalena Beetz, Chris Gross, Frieder Gottwald, Stefan Busse und
Gästen

Mobiles theatrales Einsatzkommando
Badisches Staatstheater Karlsruhe
Freitag, 1.7., 16:00
Stadtraum Karlsruhe
Eintritt frei
„Recht auf Zuruf“ hat es so noch nie gegeben. Das Recht kommt zu den Bürgern, ins geschäftig pulsierende Herz der Stadt. Eine Gruppe von renommierten Rechtsanwälten und städtischen Rechtsberatern wird gemeinsam mit Schauspielern des Badischen Staatstheaters zu großen und kleinen Fragen des Rechtsempfindens der Passanten öffentlich Rede und Antwort stehen; kostenlos, ohne Gebrauch der Rechtsschutzversicherung! Das mobile theatrale Einsatzkommando geht an die unterschiedlichsten Plätzen, wo die Bürger ihre Anliegen, Nöte und Empörung rechtlicher Lebenszusammenhänge im Frage und Antwortspiel mit der Justiz im wahrsten Sinne des Wortes in den Stadtraum hinein rufen.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt Karlsruhe.
Konzept: Künstlerische Leitung der XX. Baden-Württembergischen Theatertage
2011
Fr., 24.6., ab 10.00 im Bürgerbüro Kaiserallee 8, Innenhof;
Sa., 25.6., ab 11.00 auf dem Gutenbergplatz;
Fr., 1.7., ab 16.00 auf dem Bahnhofsvorplatz;
Sa., 2.7. ab 11.00 auf der Kaiserstraße/Ecke Waldstraße


Mobiles theatrales Einsatzkommando
Badisches Staatstheater Karlsruhe
Samstag, 2.7., 11:00
Stadtraum Karlsruhe
Eintritt frei
„Recht auf Zuruf“ hat es so noch nie gegeben. Das Recht kommt zu den Bürgern, ins geschäftig pulsierende Herz der Stadt. Eine Gruppe von renommierten Rechtsanwälten und städtischen Rechtsberatern wird gemeinsam mit Schauspielern des Badischen Staatstheaters zu großen und kleinen Fragen des Rechtsempfindens der Passanten öffentlich Rede und Antwort stehen; kostenlos, ohne Gebrauch der Rechtsschutzversicherung! Das mobile theatrale Einsatzkommando geht an die unterschiedlichsten Plätzen, wo die Bürger ihre Anliegen, Nöte und Empörung rechtlicher Lebenszusammenhänge im Frage und Antwortspiel mit der Justiz im wahrsten Sinne des Wortes in den Stadtraum hinein rufen.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt Karlsruhe.
Konzept: Künstlerische Leitung der XX. Baden-Württembergischen Theatertage
2011
Fr., 24.6., ab 10.00 im Bürgerbüro Kaiserallee 8, Innenhof;
Sa., 25.6., ab 11.00 auf dem Gutenbergplatz;
Fr., 1.7., ab 16.00 auf dem Bahnhofsvorplatz;
Sa., 2.7. ab 11.00 auf der Kaiserstraße/Ecke Waldstraße


Ein Rollenspiel mit Kindern und Jugendlichen im Gerichtssaal mit Richterin Monika Neu, Verwaltungsgericht Karlsruhe
Interne Veranstaltung
Dienstag, 5.7., 10:30
Verwaltungsgericht
Eintritt frei
„Im Namen des Volkes“ werden Schülerinnen und Schüler im Alter von 10–13 Jahren Recht sprechen. Sie schlüpfen in Richterroben und übernehmen die Rolle der Kläger bzw. Angeklagten. Unter der Anleitung der Vorsitzenden Richterin am Verwaltungsgericht Monika Neu werden sie echte Fälle nachspielen und entscheiden. Hier ist Improvisation gefragt!
Auf diese – öffentliche – Sitzung, die juristische Phantasie und den Einfallsreichtum dieses Gerichtes darf man gespannt sein – mit Recht!

Vortrag und Tischgespräche
Impulsreferat und Moderation: Dr. Gerd Taube, Leiter des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der BRD
Samstag, 2.7., 10:00 - 15:00
Nancyhalle
Eintritt frei
Herausforderungen und erste Schritte einer ästhetischen, strukturellen und pädagogischen Weiterentwicklung
Angeregt und unterstützt von Fachleuten werden wir in Tischgesprächen verschiedene Aspekte des Theaters, sowohl als Institution wie als Kunstform, und erste Schritte zu deren Weiterentwicklung diskutieren, damit ein breiteres Publikum die darstellende Kunst erleben kann.
Die Veranstaltung richtet sich an Theaterschaffende
Rahmenprogramm des Arbeitstreffens der Baden-Württembergischen Kinder- und Jugendtheater
Impulsreferat und Moderation: Dr. Gerd Taube, Leiter des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der BRD

Herausforderung und Auftrag für die Kulturgesellschaft / Buchpräsentation / Herausgegeben und präsentiert von Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Universität Hildesheim
Freitag, 8.7., 15:00
Nancyhalle
Eintritt frei
Deutschland sei ein Einwanderungsland – so formuliert es mittlerweile sogar die offizielle Politik. Doch der Kulturstaat hat sich bisher recht bescheiden um Menschen mit Migrationshintergrund gekümmert. Die Debatten des Deutschen Bühnenvereins kommen dreißig Jahre zu spät. Es fehlt an theaterpolitischen Konzepten, es mangelt an interkulturellen Vermittlungsangeboten. Professor Dr. Wolfgang Schneider hat nun erstmals „Theater und Migration“ als „Auftrag und Herausforderung der Kulturgesellschaft“ thematisiert. Der Direktor des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim versammelt in seiner jüngsten Publikation (Transcript-Verlag, Bielefeld 2011) Beiträge aus Theorie und Praxis.

Kunst für Alle ansetzen
Vortrag und Tischgespräche
Impulsreferat und Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Universität Hildesheim
Samstag, 9.7., 10:00 - 15:00
Nancyhalle
Eintritt frei
Politiker, Künstler, Lehrer – alle sind sich einig: Unsere Gesellschaft,
unsere Demokratie unsere Kinder und Jugendlichen brauchen kulturelle
Bildung. Doch was genau ist das eigentlich? Wo und wie kann sie stattfinden?
Welche neuen Konzepte, Instrumente, Ressourcen, Orte und
Netzwerke für kulturelle Bildung brauchen wir in unserer Einwanderungsgesellschaft?
Und wie kann die Umsetzung des Anspruchs auf kulturelle
Bildung gelingen?
Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Universität Hildesheim und Präsident des
Weltverbandes der Theater für junges Publikum ASSITEJ, wird in seinem
Referat diesen Fragen auf den Grund gehen und kulturpolitische Aufträge
an die Politik und an das Theater formulieren.
Nach einer Pause werden Politiker und Theaterschaffende in kleinen
Runden und konstruktivem Austausch praxisnahe kulturpolitische Konzepte
zur Umsetzung dieser gesellschaftlichen Aufgabe erarbeiten.
Rahmenprogramm des Arbeitstreffens der Baden-Württembergischen Kinder- und Jugendtheater
Impulsreferat und Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Weltpräsident der ASSITEJ und Direktor des Instituts für Kulturpolitik an der Universität Hildesheim

Impulsreferat: Prof. Dr. Dorothea Hilliger, HBK Braunschweig
Best Practice-Beispiele
Montag, 4.7., 11:30 - 15:00
Nancyhalle
Eintritt frei
Der zweite Teil des Fortbildungsprogramms dient der Vorstellung gelungener Kooperationsformen zwischen den Institutionen Theater und Schule. Beispielhafte Modelle sollen Impulse für den eigenen Schul- bzw. Theateralltag geben. In einem Impulsreferat geht Frau Prof. Dorothea Hilliger von der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig zunächst der Frage nach, was die Institutionen Schule und Theater jeweils voneinander erwarten. Das Augenmerk liegt dabei auf den gemeinsamen aber auch unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen der beiden Institutionen. Nach diesem Überblick werden in vier Best Practice Beispielen aktuelle Modelle gelungener Kooperationen von Theatern und Schulen vorgestellt: Vertreter von Einrichtungen in Wiesbaden, Berlin, Köln und Mannheim beschreiben in kurzen Vorträgen das theaterspezifische Angebot ihrer Schulen und geben Informationen über politische Durchsetzung, Finanzierung und Organisation dieses Angebotes. Darüber hinaus sollen erste Auswirkungen und Erfahrungen mit diesen Modellen geschildert und Zukunftsausblicke geboten werden.
Die Veranstaltung richtet sich an Theaterschaffende und Pädagogen und
wird als Lehrerfortbildung anerkannt.
Anmeldung über Kathrin Lehmann: 0721 3557-422 und Theater
Rahmenprogramm des Arbeitstreffens der Baden-Württembergischen Kinder- und Jugendtheater

Überraschungsprogramm Schauspielstudierende aus Stuttgart
Montag, 4.7., 23:00
Badisches Staatstheater
Eintritt frei
Wer nach einem Theaterbesuch und der anschließenden Publikumsdiskussion erst so richtig auf den Geschmack gekommen ist, den müssen wir noch lange nicht nach Hause schicken: ab 23.00 präsentieren wir täglich eine „Late Night“, bei der die Künstler der Baden-Württembergischen Ensembles sich in einer ganz speziellen Weise darbieten: mit geliebten Gesangseinlagen, umwerfender Komik, skurriler Poetik… und so manchen Überraschungen.
Mit dem Liederabend ÜBERALL NUR NICHT HIER treten an diesem Abend im Mittleren Foyer Schauspielstudierende aus Stuttgart auf.