KARLSRUHE – STADT DER GERECHTEN

Ein Stadtraumprojekt
Badisches Staatstheater Karlsruhe

Sonntag, 3.7., 19:00
Treffpunkt Schwarzwaldhalle

Eintritt frei

Eine Produktion des Badischen Staatstheaters Karlsruhe

GERECHTIGKEIT: Der Begriff der G. bezeichnet einen idealen Zustand des sozialen Miteinanders, in dem es einen angemessenen, unparteilichen und einforderbaren Ausgleich der Interessen und der Verteilung von Gütern und Chancen zwischen den beteiligten Personen oder Gruppen gibt. Gerechtigkeit ist ein zentrales Thema bei der Suche nach moralischen und rechtlichen Maßstäben und für die Bewertung sozialer Verhältnisse. In Theorie und Praxis hat der Begriff der Gerechtigkeit je nach sozialer Perspektive unterschiedliche Ausprägungen. Er ist oftmals umstritten.

UNGERECHTIGKEIT ist eine Verletzung der Gerechtigkeit. Zur Ungerechtigkeit gehört auch die Unterlassung einer pflichtgemäßen Handlung. Willkür ist einer der Hauptgründe für Ungerechtigkeit, weil durch sie das Prinzip der Unparteilichkeit durchbrochen wird. Empfundene Ungerechtigkeit ist ein wesentliches Motiv für die Forderung, Gerechtigkeit herzustellen. Die Bedeutung des Begriffs hängt daher von der Perspektive ab, je nachdem, ob Gerechtigkeit aus religiöser, philosophischer oder ideologischer Sicht betrachtet oder durch ein Opfer, einen Täter oder einen Beobachter in Anspruch genommen wird.
(aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)


Mit der schwarzen Bahn unterwegs in Karlsruhe: Hans-Werner Kroesinger, der Berliner Spezialist für dokumentarisches Theater, begibt sich auf eine theatrale Feldforschung KA-downtown. Wie ist es um die historische und die aktuelle „Gerechtigkeitslage“ in der „Viel vor, viel dahinter“-Stadt Karlsruhe bestellt, wo sind sie verborgen? Was empfinden Karlsruher BürgerInnen als gerecht bzw. ungerecht?

Anfangsort der Expedition in den Karlsruher Rechtsdschungel ist die Schwarzwaldhalle. Als Leitfaden sind unter anderem Franz Kafkas Text „Vor dem Gesetz“ im Gepäck, werden Meinungen und ansichten von Stadtbewohnern, Rechts- und Alltagsexperten zu Rage gezogen und ungewöhnliche Perspektiven auf die „Stadt der Gerechten“ aufgezeigt. Kernstück der theatralen Reise ist die Fahrt in der „Schwarzen Bahn“, ein wunderbarer Ort, um „(Un)Gerechtigkeit“ zu erfahren. Lassen Sie sich überraschen! Begleitet und geführt werden Sie von den SchauspieleriInnen, die Sie nach ca. 2 Stunden im Rheinhafen entlassen werden.

Sichern Sie sich rechtzeitig ein (kostenlose!) Karte, da die Platzanzahl beschränkt ist.

Hans-Werner Kroesinger beschäftigt sich in seinen bisherigen Projekten
u. a. in Stuttgart, Hannover und Berlin, in denen er historische Originaltexte
mit aktuellen und literarischen Texten montiert, u.a. mit dem Phänomen
„Hunger“, dem Krieg im Kosovo und der Geschichte des Kolonialismus in
Afrika (Ruanda, Namibia).

Karlsruhe - Stadt der Gerechten. Ein Hörstück von Daniel Dorsch


Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt Karlsruhe.

Druckansicht

Die Premiere ist bereits am 26.6., 17 Uhr,
weitere Termine: 29.6., 30.6., 3.7., 9.7., jeweils 19 Uhr

Mit: Hannes Fischer, Ursula Grossenbacher, Gunnar Schmidt, Farida
Shehada, Lajos Talamonti
Regie und Konzeption: Hans-Werner Kroesinger
Ausstattung: Barbara Kober
Musik: Daniel Dorsch
Dramaturgie: Tilman Neuffer;
Produktionsleitung: Galina Freund
Mitarbeit: Andrea Kröner, Esther Weickel